In der nahen Zukunft: Die besten Tage des betagten Frank (Frank Mangella) sind vorbei. Früher war er ein gewiefter und berüchtigter Juwelendieb, heute ist er vergesslich und muss sich von seinem gestressten Sohn Hunter (James Marsden) versorgen lassen. Sein einziger Lichtblick sind die regelmäßigen Ausflüge in die alte Stadtbücherei, dem einzigen Ort, an dem es noch echte Bücher gibt und an dem er der hübschen Bibliothekarin Jennifer (Susan Sarandon) den Hof machen kann. Als sein Sohn einen Pflegeroboter anschleppt, der ihm vorschreibt, wie er sein Müsli zu essen hat, ist Frank genervt. Schnell erkennt er jedoch, wie eine Maschine, die komplex denken kann, über kein Gewissen verfügt und darauf programmiert ist, nur zu seinem Vorteil zu handeln, ihm doch nützlich sein kann.
WEIRD 20% | WONDERFUL 80%
Weirdest Moment
Die wohlhabenden Geldgeber, die
die Digitalisierung der Bibliothek finanziert haben, laden zu einer Party ein. Auch
Frank und sein Roboter sind gekommen. Für die reichen Schnösel interessiert
sich Frank kaum, denn er hat nur Augen für Jennifer, der er ein wertvolles
Geschenk machen will. Als Franks Roboter sich den beiden nähert, ruft Jennifer
ihren elektronischen Archivar Mr. Darcy – einen kastigen Hilfsroboter – dazu. Die
Menschen versuchen ein Gespräch mit den beiden Robotern anzufangen. Aber das
einzige, das die beiden beitragen können, ist: „I function normally“. Auf die Aufforderung,
die beiden Roboter sollten doch untereinander auch ein bisschen Party-Smalltalk
betreiben, erwidert Mr. Darcy lediglich, er sei nicht darauf programmiert mit einem
BGC 60 L Roboter zu kommunizieren. Frank schlägt
seinem Roboter vor, einfach so zu tun, als sei Mr. Darcy ein Mensch. Der dreht
sich zum technologischen Genossen, begrüßt ihn und der erwidert: „I function
normally“. Mit den Worten „So am I“ ist die Roboterkonversation auch schon
wieder beendet und beide drehen sich grobmotorisch wieder voneinander weg.
Most wonderful moment
Nach anfänglichem Misstrauen
beginnt Frank die Qualitäten seines Roboters langsam zu schätzen. Denn der kann
ihm vieles abnehmen und macht sein einsames Leben tatsächlich etwas einfacher. Eine
schöne Sequenz erzählt von der Gefährtenschaft zwischen Mensch und Maschine in
idyllischen Bilder. Unter dem philosophischen Motto „There are things that need
time“ widmet sich der Roboter gewissenhaft der Gartenarbeit und harkt akribisch
das Rosenbeet. Er kredenzt Frank gedämpftes Gemüse oder stutzt ihm behutsam den
Bart. Die Sequenz endet mit einem gemeinsamen Spaziergang durch ein von der
Nachmittagssonne beleuchteten Wäldchen.
(c) DVD-Screenshots: Senator Home Entertainment GmbH













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