Sonntag, 23. November 2014

THE SWORD IN THE STONE | Die Hexe und der Zauberer | Wolfgang Reitherman | USA 1963


Disneys Verfilmung des gleichnamigen Romans von T.H. White erzählt von der Kindheit des späteren König Artus. Der Zauberer Merlin nimmt sich des 12-jährigen Waisenjungen Arthur an und unterrichtet ihn fernab von seinem Stiefvater mithilfe allerlei Zauberkunst in den wichtigen Dingen des Lebens. Nachdem Arthur die Welt als Fisch, Eichhörnchen und Vogel erfahren durfte, ist er bereit, das sagenumwobene Schwert aus dem steinernen Amboss zu ziehen und König von England zu werden.



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Weirdest moment
In Disneys sehr eigenen märchenhaften Interpretation der Artus-Sage kommt es zum Endkampf zwischen dem guten Zauberer Merlin und der bösen Hexe Madame Mim. Ziel ist es, den Gegner zu vernichten. Dabei dürfen sich die Duellanten in jedes Lebewesen ihrer Wahl verwandeln. Nur unsichtbar dürfen sie sich nicht machen, und auch Verwandlungen in Mineralien, Pflanzen oder Fantasiegeschöpfe sind tabu. Als Schildkröte, Hase und sogar Walross ist Merlin der Hexe unterlegen. Als sie nach Alligator, Elefant und Raubkatze regelwidrig zu einem Feuer speienden Drachen wird, greift Merlin zu einer List. In eine Maus verwandelt, lässt er sich von dem Drachen fangen, um sich anschließend in seinen Händen schnell in einen Virus zu verwandeln. Damit erfindet Merlin im finsteren Mittelalter sozusagen die erste Biowaffe. Der Virus greift die verwandelte Hexe von innen an. Die Haut des Drachen wechselt die Farbe, sein Körper altert in Sekundenschnelle und Pocken übersähen seinen Körper. Die Krankheit macht die Metamorphose der Hexe rückgängig und zwingt sie zur Bettruhe.


(c) DVD-Screenshots: Buena Vista / Disney



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